Praxis

Ich bin Psychologischer Psychotherapeut und habe in deutscher sowie in englischer Sprache mit einer großen Bandbreite von Patienten gearbeitet – sowohl im ambulanten als auch im stationären Setting. Ich bin englischer Muttersprachler und absolvierte mein Master- und Promotionsstudium in klinischer Psychologie und meine Ausbildung an einer durch die American Psychological Association akkreditierten Universität in den USA (Duquesne University, Pittsburgh). Ich spreche fließend Deutsch und habe mit vielen deutschsprachigen Patienten gearbeitet, einschließlich an der Universitätsklinik Köln.

Im Gegensatz zu der zunehmenden Spezialisierung unter Psychotherapeuten, die inzwischen häufig nur bestimmte „Störungen“ behandeln, gehört es zu meinem Selbstverständnis, dass ich Menschen behandle, deren psychisches Leid nicht auf einzelne Symptome oder „Störungsbilder“ reduziert werden kann, sondern muss im Gesamtkontext der Persönlichkeit und der biographischen Erfahrungen verstanden und behandelt werden. Dementsprechend können Sie sich gerne bei jeder Form psychischen Leidens melden – z.B. Angst, Depression, Beziehungsproblemen, sexuellen Problemen, Psychose, Essstörungen, Trauma und migrationsbezogenen Belastungen. Ich habe besondere Erfahrungen in der Arbeit mit Krebspatienten und deren Angehörigen (Psychoonkologie), Studierenden (einschließlich internationalen und Austauschstudierenden) und Menschen mit geistiger Behinderung. Ich absolvierte eine durch die Deutsche Krebsgesellschaft anerkannte Psychoonkologie-Weiterbildung beim Institut für Psychosoziale Onkologie, Bonn.

Ich biete tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an, ein empirisch bewiesenes und in Deutschland sozialrechtlich anerkanntes Therapieverfahren. Dieser therapeutische Ansatz geht über die Beseitigung von Symptomen hinaus, indem er Verbindungen schafft zwischen aktuellem psychischen Leid, das oft auf den ersten Blick „aus dem Nichts“ kommt und keine Bedeutung zu haben erscheint, und früheren Erfahrungen, Konflikten und Bewältigungsmustern, die uns geprägt haben und bei neuen Herausforderungen und Lebenskrisen reaktiviert werden. Somit bietet tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie die Chance an, die inneren Konflikten, die Symptome untermauern, zu verstehen und aufzuarbeiten, um nachhaltige positive Veränderungen zu erzielen, z.B. Selbstakzeptanz, Offenheit für neue Lebenserfahrungen und Beziehungen, die Fähigkeit Liebe zu geben und zu empfangen, eine gesündere Einstellung zur Arbeit, Kreativität, Selbstwirksamkeit, und die Übernahme von Verantwortung.

Über die psychodynamische Tradition hinaus verankert sich meine therapeutische Grundhaltung in einer existentialistischen und humanistischen Ausrichtung, die Respekt für die Würde jeder Person einschließt. Eine konkrete Schlussfolgerung dieser Grundhaltung ist, dass jede Behandlung auf die Bedürfnisse, Persönlichkeit und Lebensumstände des einzelnen Patienten maßgeschneidert werden muss. Eine zweite Schlussfolgerung ist eine Anerkennung des Guten in jedem Menschen und daher eine ressourcenorientierte Arbeitsweise, die innere Stärken aktiviert, um aktuelle Herausforderungen zu bewältigen.

Ich arbeite ausschließlich mit Selbstzahlern und Privatpatienten (einschließlich Beihilfe) und biete grundsätzlich Einzeltherapie mit Erwachsenen (ab 18 Jahren) an. Mein Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten und beträgt 92,50 EUR pro Sitzung (50 Minuten). Angesichts der fortschreitenden Zentralisierung im deutschen Gesundheitswesen (große Praxen und Medizinische Versorgungszentren, etc.), werden kleine, selbstgeführte Praxen zu einer Seltenheit, bieten aber viele Vorteile. Und zwar, da ich nur wenige Patienten annehme und bin als Inhaber einer Privatpraxis von den ganzen bürokratischen Anforderungen des Kassensystems befreit, habe ich mehr Zeit, über meine Arbeit zu reflektieren und mich voll der Patientenversorgung zu widmen. Außerdem, kann ich Selbstzahlern eine Privatsphäre und Diskretion anbieten, die über die selbstverständlich allgemein gültige Schweigepflicht hinausgehen. Wenn Ihre Chipkarte nie eingescannt wird, erfährt Ihre Krankenkasse nie eine psychiatrische Diagnose, die Auswirkungen auf Versicherungen (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherug) oder Verbeamtungen haben kann.